Heiko Beemers

Datenschutz- und Sachverständigenbüro

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Videoüberwachung in Unternehmen

Fallstrick Videokamera: Viele Unternehmen haben inzwischen Videokameras in ihren Gebäuden installiert. Häufig wurde die Videoanlage in Betrieb genommen ohne die entsprechenden Regelungen des BDSG zu beachten, das den Einsatz einer Videoüberwachung in einem eigenen Paragraphen behandelt(§ 6b BDSG). Demgemäß ist die Verhältnismäßigkeit zwischen dem berechtigten Interesse des Betreibers und den schutzwürdigen Interessen der Betroffenen besonders zu beachten. Diese Abwägung muss im Rahmen einer Vorabkontrolle durch den Datenschutzbeauftragten durchgeführt und dokumentiert werden. Das bedeutet aber, dass bei Einsatz einer Videoüberwachung grundsätzlich ein Datenschutzbeauftragter im Unternehmen zu bestellen ist.

Im Übrigen ist es unerheblich, ob es sich um analoge oder digitale Kameras bzw. um Systeme mit oder ohne Aufzeichnungsfunktion handelt. Bereits das Erheben von Daten wird durch das BDSG geregelt und nicht erst eine weitere Verarbeitung sowie die Speicherung von Daten. Verstöße gegen diese Regelung gelten als unbefugte Verarbeitung und können nach § 43 Abs. 1 BDSG mit bis zu 300.000 EUR geahndet werden. Erfahrungsgemäß prüft die Aufsichtsbehörde bei Besuchen die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Voraussetzungen der Videoüberwachung besonders genau.

Sprechen Sie mich an, damit wir Ihre Videoüberwachung gemeinsam rechtlich einwandfrei gestalten können.